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Der Sport bekommt in unserer Leistungs- und Freizeitgesellschaft
einen immer größeren Stellenwert. Er dient nicht nur der Gesunderhaltung
der eigenen Körpers, der persönlichen Fitness, sondern er schafft
auch soziale und emotionale Erlebnisse, die wir als aktive Teilnehmer,
aber auch als passive Konsumenten von Sportereignissen schätzen und
genießen.
Gerade im Leistungs- und Spitzensport sind herausragende Leistungen
auf Dauer nur mit Unterstützung psychologischer bzw. mentaler
Trainingsformen zu erreichen. Darunter versteht man z.B.:
- Synchronisation körperlicher und seelischer Prozesse
- Selbstüberzeugungstechniken
- Motivations- und Zielsetzungstraining
- Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining
- Optimierung der Aktivation
- Visualisierungs- und Imaginationstechniken
- Stress- und Ärgermanagement
Diese Inhalte werden von Sportpsychologen vermittelt, die neben
ihrer Ausbildung als Diplompsychologen und ihrer Tätigkeit
z.B. als Psychotherapeut oder Hochschullehrer Zusatzqualifikationen
an anerkannten Sportinstituten erworben haben.
Mentale Stärken sind nicht im Schnellverfahren zu erwerben,
sondern machen eine kontinuierliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit
notwendig, an der sich der Sportler aktiv beteiligt. Sportpsychologen
verstehen sich keineswegs als Konkurrenten des Trainers, sondern
unterstützen ihn und seine Arbeit.
In Anspruch genommen werden Sportpsychologen besonders von Leistungssportlern,
Olympiastützpunkten, Sportverbänden und auch Vereinen.
Bezahlt werden diese Leistungen von den Auftraggebern selbst,
vermehrt aber auch von Sponsoren, die eine verbesserte und stabiliere
Leistung ihrer Athleten bzw. Mannschaft anstreben.
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